Projekt 10: Dauerzugbeleuchtung
Spezielle Lösung: Märklin-System


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Weiterentwicklung für das analoge Märklin-System:

Märklin Auf Anforderung eines 'Märklinisten':
Wie oben schon angedeutet ist die bisher beschriebene Elektronik nicht geeignet für Wechselstrom-Systeme, die die Fahrtrichtung durch einen Überspannungsimpuls von 24 Volt ändern. Berücksichtigt man die Spitzenspannung dieser 24 Volt, weiterhin eine Toleranz von +10% und dazu noch, daß alte 220-V-Trafos an 230 Volt angeschlossen sein können, muß die Schaltung 39 Volt 'vertragen'. Die Eingangsschaltung muß dazu einen entsprechenden Spannungsregler erhalten; auch der Kondensator am Eingang muß spannungsfest sein. Die nebenstehende Schaltung ist ein Entwurf, der noch nicht ausgetestet wurde.
Der LM317 ist ein einstellbarer Spannungsregler, der auf ca. 5,5 Volt zur Versorgung des GoldCap justiert wird. Leider ist bei diesem IC ein 'drop' von ca. 1,5 Volt vorhanden, was aber nicht weiter schlimm ist, da die Minimalspannung von 4 Volt am Trafo trotzdem ausreichen müßte, die geforderten 3,1 Volt am Regler IRU1205 bereitzustellen.
In der Schaltung sehen Sie links die Rad-Anschlüsse, rechts die Anschlüsse für den GoldCap. Somit müßten Sie sich in der Teil-Schaltung zurechtfinden.

24.05.2007
Inzwischen sind wir fündig geworden: Der LM 2936Z-5.0 verkraftet 40 Volt am Eingang. Mit diesem Baustein könnte die Schaltung, wie sie auf der 1. Seite dieses Berichts beschrieben wurde, auch für Wechselspannungssysteme anwendbar sein. Zu beachten ist aber, daß der Elko am Eingang für diese hohen Spannungen ausgelegt sein muß (mindestens 50-Volt-Typ). Leider ist das IC weit über 5-mal teurer als das bei uns eingesetzte Standard-IC.

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Für weitere Fragen stehen gern zur Verfügung:
- der MEC; Besichtigung und Fachsimpelei z.B. an unseren "Club-Abenden"
- der Autor: Hans Peter Kastner

Version vom: 12.04.2008; erstellt am: 03.02.2008
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